Nach DIN EN60204-1 Abs 7.8 muss eine Drehfeldüberwachung vorgesehen werden, wo ein falsches Drehfeld der Vorsorgungsspannung einen gefahrbringenden Zustand, oder eine Beschädigung der Maschine verursachen kann.
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Drehrichtungssperren finden Ihren Einsatz an Maschinen, bei denen ein Anlauf in falscher Drehrichtung eine Gefahr für den Antrieb, des Produktionsguts oder des Bedienpersonals darstellt. Solche Antriebe können z.B. Förderbänder in Produktionsanlagen, Mischgeräte für Mörtel und ähnlichem, oder Getriebeeinheiten sein. Um solche Antriebe sicher vor Anlauf in falscher Drehrichtung zu schützen, besteht die Möglichkeit, die Schalterreihen K900 und K3000 3Ph, Hutschienengehäuse und Sondergehäuse mit einer Drehrichtungssperre auszuführen. Diese Steuerplatine erkennt nach angelegter Netzspannung die richtige Drehrichtung und ob alle Phasen vorhanden sind. Bei richtiger Phasenlage schaltet ein Ausgangsrelais. Über dieses Ausgangsrelais erfolgt die Spannungsfreigabe des Steuerstromkreises und somit die Einschaltbereitschaft des EIN-AUS-Schalters. Bei falschem Drehfeld kann der Motor nicht eingeschaltet werden. Ein Phasenausfall während des Motorbetriebs kann nicht erkannt werden. Auf Wunsch kann der Schalter mit einer optischen oder akustischen Anzeige ausgerüstet werden.